Von Hohen Wangelin nach Gremmelin
Guten Morgen, aber eigentlich möchten wir noch etwas ruhen. Wir hatten ein ausgiebiges Frühstück. Vielleicht könnt ihr etwas später wiederkommen?

Unsere Menschen wirken aber auch total beseelt. Sie haben im Gutshaus Zietlitz herrschaftlich genächtigt und wurden mit einem unfassbar reichlichen Frühstück verwöhnt.

Dennoch, der Norden ruft. Wir werden heute weiter ziehen.
Danke, lieber Herr Dittmann für den tollen Schlafplatz. Wir verlassen den Ort auf einer Asphaltstraße, erreichen aber bald einen Feldweg und laufen – wieder einmal – zwischen grünenden und blühenden Feldern und Wiesen entlang. Die Landschaft ist etwas hügeliger, wir befinden uns in der Mecklenburgischen Schweiz. Die App sagt vorher, dass es heute insgesamt 160 Höhenmeter abwärts geht, aber auch 130 wieder hinauf.




Am Schloss Bansow legen wir eine kleine Pause ein, ausgeschlafen geht es immer weiter recht nahe an der Autobahn bis zum Flachen Ziest. Hier können die Kleinen ihren Durst stillen. Und auch Sælingur, der den Hunden bei jedem Wassergraben sehnsüchtig hinterher blickt, kann nun mutig seine Vorderhufe in den weichen Uferboden stemmen und aus dem See schlürfen. Leider ist der Weg weiter am Ufer entlang noch nicht wieder begehbar, also geht‘s zurück auf den Asphalt, heraus aus der Siedlung und später auf die Bundesstraße. Zum Glück gibt es hier einen Fahrradweg.
Dann kommt der Wegweiser zum Gut Gremmelin. Die Menschen wirken erleichtert, vermutlich ist dort unser nächstes Quartier. Auch die letzte Strecke führt über eine befestigte Straße, dann taucht das hübsche Gutshaus auf und wir entdecken den Hänger gleich neben einem perfekt vorbereiteten Paddock. Aaah, der Wasserbottich ist gefüllt und das Heu liegt bereit. Wieder 28 km geschafft.

